Rapsan 500 SC

Datei

Sicherheitsdatenblatt deutsch

Datei herunterladen
Datei

Sicherheitsdatenblatt französisch

Datei herunterladen

Bodenherbizid gegen einjährige Unkräuter und Ungräser im Raps, in Erdbeeren, im Gemüsebau und in Ziergehölze

Wirkstoff / Gehalt:
45,45 % Metazachlor (500 g/lt)

Formulierung:
Suspensionskonzentrat SC

Verpackung:
1 lt
Karton 12 x 1 lt
5 lt
Karton 4 x 5 lt

Anwendung:

Erdbeeren (ohne Vermehrungsanlagen):
1,5-2,5 lt/ha nach dem Pflanzen.

Johanniskraut:
1,5 lt/ha

Radies, Rettich:
1 lt/ha

Ziergehölze (ausserhalb Forst):
2,5 lt/ha in 1000 Liter Wasser proHektare. Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr.

Winterraps:
2,5 lt/ha auf sandigen, schwach humosen Böden, 3 lt/ha auf mittelschweren bis schweren, humosen Böden. Anwendung nach der Saat, im Vorauflauf.
1-1,5 lt/ha als Zweitbehandlung (Hirtentäschelkraut) nach Vorsaat-Herbizid. Nicht auf keimenden oder auflaufenden Raps anwenden.

Kohlarten:
1,5 lt/ha auf leichten Böden
1,8 lt/ha auf mittelschweren Böden
2 lt/ha auf schweren und humusreichen Böden
Anwendung nach der Pflanzung, vor dem Auflaufen der Unkräuter.

Rucola (Freiland):
0,5 lt/ha im Nachauflauf, ab 3- Blattstadium der Kultur. Bei Behandlung im Anschluss an eine feuchte Witterungsperiode besteht die Gefahr von vorübergehenden Blattchlorosen. Wartefrist: 14 Tage.0

Wichtig:

Nicht vor erwarteten starken Niederschlägen anwenden.
Falls eine Beregnung notwendig ist, sollte sie vor der Behandlung vorgenommen werden. Nach der Behandlung während der ersten Tage keine starke Beregnungen (mehr als 10 mm) vornehmen.
Für eine gute Wirkung braucht es ein feinkrümeliges Saat- oder Pflanzbeet mit gutem Bodenschluss. Auf klumpigen Böden ist der Bodenschluss durch einen Walzenstrich vor der Behandlung wieder herzustellen.
Nicht einarbeiten und nicht in durchlässigen Sandböden anwenden.
Rapsan 500 SC hat keine Wirkung auf Klettenlabkraut und Ausfallgetreide.

Wirkungsweise:

Rapsan 500 SC ist ein Bodenherbizid, das im Vor- und Nachauflauf des Rapses und anderer Kohlarten eingesetzt werden kann. Der Wirkstoff Metazachlor wird hauptsächlich über den Spross der keimenden Unkräuter und Gräser aufgenommen. Eine Aufnahme über die Wurzeln ist auch möglich, solange sich diese in der behandelten Bodenschicht befinden. Jüngere Unkräuter und Gräser, welche zum Zeitpunkt der Anwendung bereits aufgelaufen sind, werden im Keimlingsstadium ebenfalls erfasst. Nach diesen Stadium lassen sich die Unkräuter und Gräser mit Rapsan 500 SC weniger gut bekämpfen.

Der Wirkstoff muss sich bei ausreichender Feuchtigkeit in der Bodenoberschicht verteilen können, damit die Unkräuter denn Wirkstoff aufnehmen können. Wenn auf oberflächlich ausgetrockneten Boden gespritzt wird, tritt die Wirkung erst nach später einsetzenden Niederschlägen ein. Bei genügend Feuchtigkeit wirkt Rapsan 500 SC auch auf humusreichen Böden.

Wirkungsspektrum:

Ackerfuchsschwanz, Flughafer, Hirsen, Raygras, Einjähriges Rispengras, Windhalm, Hahnenfuss, Ackerstiefmütterchen, Bingelkraut, Ehrenpreis, Erdrauch, Gänsefuss, Hellerkraut, Hirtentäschel, Hundspetersilie, Kamille, Klatschmohn, Gänsedistel, Kreuzkraut, Melde, Storchenschnabel, Rote Taubnessel, Vergissmeinnicht, Vogelmiere (Hühnerdarm), Wicke.

Wichtige Hinweise:

Bei starken Niederschlägen kurz nach der Behandlung kann eine Ausdünnung der Kultur auftreten.

Rapsan 500 SC hat keine Grundwasserschutzauflage.

Herstellung der Spritzbrühe:
Tank zu ¾ mit Wasser füllen, Rapsan 500 SC zugeben und bei laufendem Rührwerk auffüllen.

Nachbau:
Nach der Herbstanwendung:
Nach einer normalen Kulturzeit bestehen keine Einschränkungen in der Fruchtfolge.Bei vorzeitigem Umbruch (Pflügen) sind folgende Kulturen im nachfolgenden Frühjahr möglich: Ackerbohnen, Buschbohnen, Erbsen, Kartoffeln, Klee, Kohlarten, Luzerne, Mais, Soja, Sommergetreide, Raps, Sonnenblumen und Zuckerrüben. Nicht möglich ist der Nachbau von Wintergetreide.
Nach der Frühjahrsanwendung:
Nach der Anwendung von max. 2 lt/ha Rapsan 500 SC kann nach ca. 10-12 Wochen jede Kultur angebaut werden. Bei vorzeitigem Umbruch können nur Kohlarten nachgebaut werden.