Kupfer 50 S: Ausverkauft

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Fungizid für den Obst-, Beeren-, Wein-, Gemüse-, Feld- und Zierpflanzenbau.
Zugelassen und empfohlen für BIO-Produktion.


Wirkstoff / Gehalt:
50 % Kupfer (als Oxychlorid)

Formulierung:
Wasserdispergierbares Pulver (WP)

Verpackung:
1 kg
12x1 kg
5 kg
10 kg

Anwendung:

Kernobst:
Gegen Schorf:
0,1-0,2 % beim Austrieb
0,05-0,1 % als Zusatz zu Schwefel vor der Blüte.

Steinobst:
0,2-0,3 % beim Austrieb gegen Kräuselkrankheit des Pfirsichs, Narren- oder Taschenkrankheit der Zwetschge und Schrotschuss.

Kirschen:
0,2-0,3 % gegen Bakterienbrand.
Anwendung beim Blattfall, nur bei starkem Befall und bei anfälligen Sorten.

Erdbeeren:
0,1-0,3 % gegen Blattfleckenkrankheiten.
Anwendung vor der Blüte und nach der Ernte.

Brombeeren, Himbeeren:
0,2-0,5 % gegen Rutenkrankheit.
Anwendung vor der Blüte und nach der Ernte.

Ribes Arten:
0,1-0,3 % gegen Blattfallkrankheit der Johannisbeeren.
Anwendung unmittelbar nach der Blüte und nach der Ernte.
Wartefrist: 3 Wochen.

Weinbau:
0,1 % vor der Blüte gegen Falschen Mehltau (Teilwirkung). Anwendung bis spätestens Ende August.
0,3 % als Abschlussbehandlung gegen Falschen Mehltau. Anwendung nur bei starkem Befallsdruck bis spätestens Ende August.
0,1 % in Tankmischung mit organischen Fungiziden gegen Falschen Mehltau mit Nebenwirkung auf Rotbrenner und Teilwirkung auf Echten Mehltau und Graufäule. Auch für die Luftapplikation. Anwendung nur nach der Blüte bis spätestens Mitte August.

Auberginen, Tomaten:
0,5-0,7 % gegen Alternaria-Dürrfleckenkrankheit, Kraut- und Fruchfäule und Septoria-Blattfleckenkrankheit mit Teilwirkung gegen bakterielle Fleckenkrankheit und bakterielle Tomatenwelke.
In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der Konzentration.
Wartefrist: 3 Tage.

Knollensellerie, Stangensellerie:
0,5-0,7 % gegen Septoria-Blattfleckenkrankheit.
In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der Konzentration.
Wartefrist: 3 Wochen.

Karotten:
0,5-0,7 % gegen Alternaria-Möhrenschwärze.
In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der Konzentration.
Wartefrist: 3 Wochen.

Schwarzwurzel:
0,5 % gegen Weissen Rost.
Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr.
Wartefrist: 3 Wochen.

Randen:
0,5-0,7 % gegen Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten.
In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der Konzentration.
Wartefrist: 3 Wochen.

Kohlarten:
0,2 % für Teilwirkung auf Adernschwärze.
Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.

Bohnen:
0,2 % für Teilwirkung auf Bohnenbrand und Fettfleckenkrankheit.
Vorsicht wegen Phytotoxizität!
Wartefrist: 3 Wochen.

Gurken:
0,2 % für Teilwirkung auf Eckige Blattfleckenkrankheit und Falschen Mehltau.
Vorsicht wegen Phytotoxizität!
Wartefrist: 3 Wochen.

Kartoffeln:
7 kg/ha gegen Kraut- und Knollenfäule.
Eine Behandlung pro Jahr (3,5 kg Cu/ha).
Spritzabstände 7-10 Tage zu anderen Kontaktfungiziden.
Wartefrist: 3 Wochen, Frühkartoffeln 2 Wochen.

Zierpflanzen:
0,1-0,5 % gegen Blattfleckenpilze.
0,1-0,3 % gegen Falschen Mehltau (Peronospora, Albugo, Bremia).

Rhododendron:
0,1-0,3 % gegen Knospensterben.

Blautanne:
1 % gegen Knospensterben der Blautanne = Stechfichte (Picea pungens).

Begonia, Pelargonien:
0,1 % zur Prophylaxe gegen Bakteriosen.

Rosen:
0,1 % gegen Rindenbrandkrankheit.
Für Herbst- und Winterspritzung Dosierung 0,6 %.

Kirschlorbeer:
0,1-0,3 % gegen Schrotschuss.

Wichtige Hinweise:
Für alle Kulturen ausser Weinbau: Höchstens 4 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr.