Mandolin

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Systemisches Herbizid gegen einjährige Ungräser (Monocotyledonen) im Getreidebau  

Wirkstoff(e) / Gehalt:       

Clodinafop-propargyl 22,22 % (240 g/l)
Cloquintocet-mexyl 5,55 % (60 g/l)

Formulierung:                   
Emulsionskonzentrat (EC)

Verpackungen:                 
1 lt
Karton 10 x 1 lt

Anwendung:  

Korn, Dinkel, Roggen, Triticale und Winterweizen:
0,25 – 0,35 l/ha gegen einjährige Ungräser. Anwendung im Nachauflauf ab 3-Blattstadium der Kultur bis zum Schossen (BBCH 13-30).

Sommerweizen:
0,2 – 0,35 l/ha gegen einjährige Ungräser. Anwendung im Nachauflauf ab 3-Blattstadium der Kultur bis zum Schosschen (BBCH 13-30).

Wirkungsweise:  
Clodinafop-propargyl ist ein systemischer Wirkstoff und wird hauptsächlich über die Blätter aufgenommen und dann in der Pflanze verteilt. Die Blattaufnahme erfolgt sehr rasch. Bereits zwei Stunden nach der Behandlung ist der Wirkstoff von der Abwaschung durch Niederschläge geschützt. Im Blatt greift Clodinafop-propargyl in die Bildung des merstematischen Gewebes ein. Erste Absterbesymptome zeigen sich einige Tage nach der Applikation. Höhere Temperaturen und eine ausreichende Luftfeuchtigkeit beschleunigen die Wirkung.

Wirkungsspektrum:  

Gute Wirkung gegen: Ackerfuchsschwanz, Flughafer, Raygras.

Teilwirkung gegen:  Windhalm.  

Mässige Wirkung gegen: Einjähriges Rispengras, Quecke


Mischbarkeit:  

Mit: Malibu (Pendimethalin/Flufenacet) und Flurostar 180 (Fluroxypyr)  

Bei Windhalm ist ein Zusatz von einem Netz- und Haftmittel empfehlenswert. (z.b. Silwet L-77).

Diverses:

Mandolin nicht in Gerste einsetzen.  

Herstellung Spritzbrühe:
Produkt direkt in den halb mit Wasser gefüllten Spritztank geben. Anschliessend mit Wasser auffüllen. Rührwerk
ständig laufen lassen.