Metriphar 70 WG: so lange Vorrat

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Herbizid gegen Samenunkräuter und Ungräser in Kartoffeln und Tomaten

Wirkstoff / Gehalt:
Metribuzin 70 %

Formulierung:
Wasserdispergierbares Granulat (WG)

Verpackung:
500 g
Karton 10 x 500 g

Anwendung:

Kartoffeln:

Anwendung im Vorauflauf:
Bei Speise-, Saat- und Wirtschaftskartoffeln (ohne Frühkartoffeln):
0,75 kg/ha in leichten Böden
1 kg/ha in mittelschweren und schweren Böden

Anwendung im Nachauflauf:
Bei Speise- und Wirtschaftskartoffeln bis max. 5 cm Staudenhöhe (nicht bei Früh- und Saatkartoffeln):
0,6 kg/ha in Mineralböden
0,75 kg/ha in Moorböden
In stark humosen Böden nur auf aufgelaufene Unkräuter spritzen.
Nur auf trockene Stauden und abgetrockneten Boden spritzen.

Achtung:
Folgende Sorten dürfen mit Metriphar 70 WG ab Pflanzung bis 5 cm Staudenhöhe behandelt werden:
Sirtema, Bintje, Urgenta, Désirée, Eba, Saturna, Aula, Panda, Stella, Christa, Erntestolz, Granola, Hertha und Hermes.
Die Sorten Agria, Nicola, Ostara, Ukama und Charlotte reagieren etwas empfindlich auf Metribuzin 70 WG und sollten wie alle Saatkartoffeln mit max. 750 g/ha im Vorauflaufverfahren behandelt werden. Nicht aufgeführte Sorten dürfen nur nach Absprache mit Ihrem Händler behandelt werden.

Tomaten:
Gegen Samenunkräuter in gepflanzten Tomaten im Freiland:
0,5 kg/ha (mittelschwerer Boden) – 0,75 kg/ha (schwerer Boden).
Behandlung 7-10 Tage nach der Pflanzung.
Nur trockene Pflanzen behandeln.
Keine Anwendung unter Glas oder Plastik.

Wichtige Hinweise:

Die Wirkung auf Klebern ist ungenügend.

Frühkartoffeln sollten wegen Nachbaueinschränkungen nicht behandelt werden.

Im Nachauflaufverfahren werden oft auch stark entwickelte Kartoffeln (10-15 cm Pflanzenhöhe) mit Metribuzin gespritzt. Solche Behandlungen sind in Ausnahmefällen möglich, sofern die Aufwandmenge von 500 g/ha nicht überschritten wird und die Behandlung mit wenig Druck auf vollständig trockene Pflanzen durchgeführt wird. Bei Berücksichtigung dieser drei Faktoren ist notfalls auch die Behandlung von empfindlichen Sorten wie Cosima und Ukama bis und während dem Auflaufen möglich. Die Sorten Matilda und Iroise sollten nicht mit Metribuzin behandelt werden.

Nachbau: Unter normalen Bedingungen können Folgekulturen nach 16 Wochen angebaut werden, unter der Voraussetzung, dass der Boden vor der Neubestellung tief gepflügt und gründlich durchgearbeitet wird.

Brüheherstellung: Tank halb mit Wasser füllen, Präparat in den Tank schütten und fehlende Wassermenge auffüllen.