Successor® T

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Herbizid für den Vorauflauf- und den frühen Nachauflauf gegen einjährige Unkräuter und Gräser in Maiskulturen

Wirkstoff/Gehalt:
300 g/lt Pethoxamid, 187,5 g/lt Terbuthylazin

Formulierung:
Suspoemulsion (SE)

Verpackung:
5 Liter (Karton 4 x 5 Liter)

Anwendung:

Maiskulturen (ohne Saat- und Süssmais):
2,5-3,0 lt/ha Successor T in Tankmischung mit 1,0 lt/ha Callisto oder mit 40 g/ha Titus + 0,3 lt/ha Exell im frühen Nachauflauf (2-4 Blattstadium der Kultur, Hirsen bis max. 3-Blattstadium).
Feuchter Boden und wüchsiges Wetter begünstigt die Wirkung.


Wirkungsspektrum von Successor T:

Gut erfasst werden: Hühnerhirse, Borstenhirse, Fingerhirse, einjähriges Rispengras, Amarant*, Franzosenkraut, Weisser Gänsefuss*, Hellerkraut, Hirtentäschel, Kamille-Arten, Klettenlabkraut (Klebern), Knötericharten, Melde*, Ackersenf, Ausfallraps, Schwarzer Nachtschatten, Stiefmütterchen, Storchschnabel, Taubnessel, Vergissmeinnicht, Vogelmiere, Zweizahn.
* diese Unkräuter werden nicht erfasst, wenn bereits Triazinresistenz vorliegt.

Nicht ausreichend erfasst werden: Mehrjährige Unkräuter (Blacken, Disteln, Winden) und Gräserarten (Quecke).


Wirkungsspektrum von Successor T + Callisto:

Die Tankmischung von 3 lt/ha Successor T + 1,0 lt/ha Callisto empfiehl sich bei starkem Besatz von Hühnerhirse, Fingerhirse, Kamille, Schwarzer Nachtschatten, Vogelmiere.


Wirkungsspektrum von Successor T + Titus:

Die Tankmischung von 3 lt/ha Successor T + 40 g/ha Titus + 0,3 lt/ha Exell empfiehlt sich bei starkem Besatz von Borstenhirse, Ackerfuchsschwanz, Kamille, Vogelmiere, Quecke.


Wann darf Successor T nicht eingesetzt werden?

Successor T nicht auf stark sandigen und stark durchlässigen Böden. Auf eine gleichmässige Saattiefe, resp. gut gedecktes Saatgut ist zu achten. Successor T darf nicht in der Nähe von Oberflächengewässern eingesetzt werden. Nicht in
Karstgebieten einsetzen. Maximal eine Behandlung bis Ende Juni.


Mischbarkeit:

Zur Verbreiterung des Wirkungsspektrums ist Successor T mit geeigneten Nachauflaufherbiziden, wie Callisto oder Titus mischbar. Diese Kombinationen verbessern das Wirkungsspektrum und erzielen sowohl Kontaktwirkung wie auch eine gute Wirkung gegen nachträglich keimende Unkräuter und Gräser, insbesondere Hirsearten. Bei der Tankmischung Callisto + Successor T ist Callisto immer zuerst in den Spritztank zu geben.

Nachbau:

Nach einer normalen Ernte kann jede Kultur nachgebaut werden. Bei vorzeitigem Umbruch kann nur Mais nachgebaut werden.


Wichtig zu wissen:

Eine genügende Bodenfeuchtigkeit ist für die Wirkung von Successor T ausschlaggebend, ebenso ein gut vorbereitetes, homogenes Saatbett. Bei  Trockenheit kann es zu Wirkungseinbussen kommen, wobei die Wirkung bei nachfolgenden Niederschlägen wieder einsetzt. Bei warmem Wetter und gutem
Pflanzenwachstum wird die Wirkung verbessert.


Nützlingsverhalten:
Successor T zeigt ein positives Nützlingsverhalten und ist nicht giftig für Bienen, Laufkäfer und Kurzflügelkäfer.


Wirkungsweise:

Der Wirkstoff Pethoxamid, aus der Gruppe der Chloracetamide, wird über Spross, Wurzel und Keimblätter aufgenommen und hemmt die Lipidbiosynthese im Meristem-Gewebe. Terbuthylazin aus der Gruppe der Triazine wird über die Wurzeln und in beschränktem Masse auch über die jungen Blätter aufgenommen. Terbuthylazin hemmt die Photosynthese. Successor T ist ein Bodenherbizid mit geringer Blattwirkung und verhindert dank der anhaltenden Wirkungsdauer auch ein späteres Auflaufen von Unkräutern und Schadgräsern, denn es bleibt genügend lange in der obersten Bodenschicht aktiv.