Omazon

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Vorauflauf-Herbizid gegen einjährige Unkräuter und Gräser in Raps, Eiweisserbsen und Kartoffeln  

Wirkstoff / Gehalt:            
Clomazone 360 g/l

Formulierung:                   
Kapselsuspension CS

Verpackungen:                 
1 lt
Karton 10 x 1 lt

Anwendung:  

Raps:
0,2 . 0,33 l/ha im Vorauflauf (Auflagen beachten)

Kartoffeln:
0,2 – 0,25 l/ha im Vorauflauf (Auflagen beachten)

Eiweisserbsen:
0,2 – 0,25 l/ha im Vorauflauf (Auflagen beachten)

Wirkungsweise:
Der Wirkstoff Clomazone gehört zu der chemischen Gruppe der Oxazalodion-Derivate und wird von den Unkräutern bei der Keimung über Wurzeln und Blätter aufgenommen und verteilt. Clomazone greift in die Bildung von Photosynthese-Pigmenten ein und verhindert die Synthese von Chlorophyll. Als Wirkungssymptom tritt eine Ausbleichung des Blattchlorophylls und eine Hemmung des Keimlingwachstums auf. Die Unkräuter laufen nicht mehr auf oder weisen beim Auflaufen eine starke Ausbleichung auf und sterben ab.  

Wirkungsspektrum:  

Gute Wirkung gegen:
Klettenlabkraut (Klebern), Taubnesselarten, Hirtentäschel, Ackerhellerkraut, Windenknöterich, Vogelmiere

Mässige Wirkung gegen:
Amarantarten, Bingelkraut, Ehrenpreisarten, einjähriges Rispengras, Hühnerhirse, Hundpetersilie, Melde, Gänsefussarten, Knötericharten, schwarzer Nachtschatten.


Mischbarkeit:  
Zur Erweiterung des Wirkungsspektrums ist Omazon mit diversen Herbiziden (z.B. Metrizbuzin, Linuron, Rapsan) mischbar. Bitte kontaktieren Sie Ihren Berater aus der Region.


Diverses:
Bei Trockenheit kann es zu Wirkungseinbussen kommen, wobei die Wirkung bei nachfolgenden Niederschlägen wieder einsetzt. Bei warmem Wetter und gutem Wachstum wird die Wirkung verbessert. Hohe Niederschläge nach der Behandlung können zu Blattverfärbungen führen. Eine genügende Bodenfeuchtigkeit ist für die Wirkung von Clomazone ausschlaggebend, sowie ein gut vorbereitetes, homogenes Saatbett. Omazon kann in allen Kulturen je nach Witterung, nach der Behandlung zu Blattchlorosen führen. Im Kohl und Spinat können leichte Chlorosen bis zur Ernte bestehen bleiben.

Nachbau:
Nach einer normalen Ernte kann jede Kultur nachgebaut werden. Bei vorzeitigem Umbruch können Mais, Ackerbohnen, Erbsen, Sonnenblumen, Rotklee, Luzerne, Kartoffeln und Bohnen nachgebaut werden.