Prado / Ersatzprodukt für Successor T

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Herbizid für den frühen Nachauflauf in Maiskulturen


Wirkstoffe / Gehalt:
27.9 % 300 g/l Pethoxamid, 17.5 % 187.5 g/l Terbuthylazine

Formulierung:
Suspoemulsion (SE)

Verpackung:
5 l
Karton 4 x 5 l


Anwendung:

Mais:
3 l/ha Prado in Tankmischung
Feuchter Boden und wüchsiges Wetter begünstigt die Wirkung.

Breit und lang wirksames Maisherbizid. Passt in jede Mischung. Prado ist ein Bodenherbizid mit geringer Blattwirkung und verhindert dank der anhaltenden Wirkungsdauer auch ein späteres Auflaufen von Unkräutern und Schadgräsern.

Wirkungsspektrum von Prado + Callisto:

Die Tankmischung von 3 lt/ha Prado + 1,0 lt/ha Callisto empfiehl sich bei starkem Besatz von Hühnerhirse, Fingerhirse, Kamille, Schwarzer Nachtschatten, Vogelmiere.


Wirkungsspektrum von Prado + Titus:

Die Tankmischung von 3 lt/ha Prado + 40 g/ha Titus + 0,3 lt/ha Exell empfiehlt sich bei starkem Besatz von Borstenhirse, Ackerfuchsschwanz, Kamille, Vogelmiere, Quecke.


Wann darf Prado nicht eingesetzt werden?

Prado nicht auf stark sandigen und stark durchlässigen Böden. Auf eine gleichmässige Saattiefe, resp. gut gedecktes Saatgut ist zu achten.

Prado darf nicht in der Nähe von Oberflächengewässern eingesetzt werden. Nicht in Karstgebieten einsetzen.
Maximal eine Behandlung bis Ende Juni.


Mischbarkeit:

Zur Verbreiterung des Wirkungsspektrums ist Prado mit geeigneten Nachauflaufherbiziden, wie Callisto oder Titus mischbar. Diese Kombinationen verbessern das Wirkungsspektrum und erzielen sowohl Kontaktwirkung wie auch eine gute Wirkung gegen nachträglich keimende Unkräuter und Gräser, insbesondere Hirsearten. Bei der Tankmischung Callisto + Prado ist Callisto immer zuerst in den Spritztank zu geben.

Nachbau:

Nach einer normalen Ernte kann jede Kultur nachgebaut werden. Bei vorzeitigem Umbruch kann nur Mais nachgebaut werden.


Wichtig zu wissen:

Eine genügende Bodenfeuchtigkeit ist für die Wirkung von Prado ausschlaggebend, ebenso ein gut vorbereitetes, homogenes Saatbett. Bei  Trockenheit kann es zu Wirkungseinbussen kommen, wobei die Wirkung bei nachfolgenden Niederschlägen wieder einsetzt. Bei warmem Wetter und gutem Pflanzenwachstum wird die Wirkung verbessert.


Nützlingsverhalten:
Prado zeigt ein positives Nützlingsverhalten und ist nicht giftig für Bienen, Laufkäfer und Kurzflügelkäfer.


Wirkungsweise:

Der Wirkstoff Pethoxamid, aus der Gruppe der Chloracetamide, wird über Spross, Wurzel und Keimblätter aufgenommen und hemmt die Lipidbiosynthese im Meristem-Gewebe. Terbuthylazin aus der Gruppe der Triazine wird über die Wurzeln und in beschränktem Masse auch über die jungen Blätter aufgenommen. Terbuthylazin hemmt die Photosynthese. Prado ist ein Bodenherbizid mit geringer Blattwirkung und verhindert dank der anhaltenden Wirkungsdauer auch ein späteres Auflaufen von Unkräutern und Schadgräsern, denn es bleibt genügend lange in der obersten Bodenschicht aktiv.