Nachauflauf-Herbizid gegen Unkräuter und Schadgräser in Mais und Kartoffeln
Wirkstoff / Gehalt: 25 % Rimsulfuron
Formulierung: Wasserdispergierbares Granulat (WG)
Verpackung: 80 g + Exell Karton 4 x 80 g + Exell
Anwendung:
Mais: 30-40 g/ha Titus + 0,5 lt/ha Exell als einmalige Behandlung oder 2 x 20-30 g/ha als Splitbehandlung innerhalb von 8-14 Tagen. Anwendung im 2-4 Blatt-Stadium der Unkräuter und bis zur Bestockung der Gräserarten (Hirsen), Quecke im 2-Blatt bis max. 15 cm Pflanzenhöhe. Mais maximal bis im 6-Blatt-Stadium. Zur Verbreiterung des Wirkungsspektrums ist Titus mischbar mit 1,5 lt/ha Atrazin oder mit 2,5 kg/ha Runner (Atrazin darf nicht im Karstgebiet eingesetzt werden).
Kartoffeln: 40 g/ha Titus + 0,5 lt/ha Exell als einmalige Behandlung oder 2 x 20 g/ha als Splitbehandlung innerhalb von 8-14 Tagen. Anwendung speziell gegen Klebern (Klettenlabkraut), Hirsen und Quecken im späten Nachauflauf (Staudenhöhe 10-20 cm).
Titus darf nicht auf Rimsulfuron unverträglichen Maissorten eingesetzt werden (Sortenliste verlangen oder Beratung anfordern).
Nicht einsetzen bei Staunässe, Trockenheit, Nährstoffmangel und bei geschwächten Pflanzenbeständen.
Nach starken Niederschlägen Maiskulturen erst behandeln, wenn sich die Blattwachsschicht wieder gebildet hat (nach ca. 2 Tagen).
Nicht einsetzen, wenn die Tages-Temperaturen <4°C oder >25°C betragen.
Nicht in Kartoffel-Beständen für die Saatgutproduktion einsetzen.
Titus wird in Maiskulturen immer in Tankmischung mit 0,3-0,5 lt/ha Exell eingesetzt.
Breitblättrige Kulturpflanzen (z.B. Reben, Rüben, Raps, Leguminosen, Gemüse) sind gegenüber Titus sehr empfindlich. Abdrift oder das Verwehen der Spritzbrühe auf diese Kulturen oder auf Flächen, die für den Anbau solcher Kulturen vorgesehen sind, unbedingt vermeiden.
Nach Gebrauch Spritzgerät unbedingt gut reinigen (gemäss Etikettentext).
Nachbau: Nach der Ernte der behandelten Kultur können alle Kulturen nachgebaut werden. Bei vorzeitigem Umbruch kann nur Mais nachgebaut werden.