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Herbizid für Zucker- und Futterrüben und Randen
 
Wirkstoff / Gehalt:
57,8 % Metamitron (700 g/lt)

Formulierung:
Suspensionskonzentrat (SC)

Verpackung:
1 lt
Karton 12 x 1 lt
5 lt
Karton 4 x 5 lt


Anwendung:

Anwendung im Vorauflauf (Mineralböden): 3-5 lt/ha Metamitron am besten kurz nach der Saat. Untere Dosierung als Vorlage für weitere Nachauflaufspritzungen.
Anwendung im Nachauflauf (Moor- und Mineralböden): Je 1-1,5 lt/ha Metamitron + 2-3 lt Beta Star für 2-3 Split-Behandlungen ab dem Keimblattstadium der Rüben. Behandlung nach Notwendigkeit, in Abständen von 8 bis 12 Tagen oder spätestens beim erneuten Auflaufen der Unkräuter wiederholen.
Für eine einmalige Behandlung 3 lt/ha Metamitron + 3 lt Beta Star + 0,5-1 lt/ha Herbizidöl ab dem 4-Blattstadium der Rüben.

Zusatz von Herbizidöl: Der Zusatz von 0,5-1 lt/ha Herbizidöl ist ab dem 2- bis 4-Blattstadium der Rüben möglich. In Mischung mit Metamitron + Beta Star wird besonders die Blattwirkung gegen Klebern und Rapsausfall verstärkt.


Wirkungsweise:

Metamitron erfasst einjährige Unkräuter und Ungräser bis zum 2-4-Blattstadium.

Für Vorauflauf-Behandlungen ist eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit notwendig.

Im Nachauflauf verstärkt der Zusatz von Herbizidöl oder Beta Star die Blattwirkung.

Mit der Mischung Metamitron + Beta Star werden auch Klebern und Knöteriche erfasst.

Die Wirkung von Metamitron ist ungenügend gegen Bingelkräuter und Hirsearten. Bei starker Verseuchung empfehlen wir den Einsatz von Chloridazon.


Wichtige Hinweise:

Im Nachauflauf nur auf gesunde, nicht geschwächte Rüben und nur bei Temperaturen unter 25° C spritzen.

Keine Behandlung bei Frostgefahr durchführen.

Mehrfache Herbizidmischungen wirken oft aggressiver und sollten nur im Splitverfahren mit reduzierter Dosierung angewendet werden. Vorschriften des Mischpartners beachten.

Nachbau: Bei vorzeitigem Umbruch der Kultur können Rüben ohne Pflugfurche nachgesät werden. Für Mais und Kartoffeln wird eine tiefe Bodenbearbeitung empfohlen.