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Granulat zur Bekämpfung von Blacken- und Ampferarten auf Wiesen und Weiden sowie alle Unkräuter und Ungräser im Weinbau, in Johannisbeeren und im Ziergehölze 

Wirkstoff / Gehalt:
7,5 % Dichlobenil

Formulierung:
Granulat

Verpackung:
1 kg
Karton 10 x 1 kg
5 kg
25 kg


Anwendung:

Wiesen und Weiden:
Einzelstockbehandlung: 0,25-0,5 g/Pflanze
Mit dem Blackengewehr direkt ins Herz der Blacken, 2 bis 3 mal abdrücken.
Die Behandlung kann während der ganzen Vegetationsperiode gemacht werden, die Blacken sollten allerdings gut sichtbar sein.
Bestände mit mehr als 1 Blacke/m2 und reine Grasbestände nicht behandeln, wir empfehlen dann eine Ganzflächenbehandlung mit Asulam S (IP-Bewilligung).
Wartefrist: Schnitt und Weidegang nach 3 Wochen möglich.

Weinbau:
20-60 kg/ha (= 2-6 g/m2)
Anwendung während der vollständigen Winterruhe, spätestens bis 15. März in mindestens 5-jährigen Rebanlagen.
Nur nach dem Abhäufeln auf feuchten oder nassen Boden ausbringen.
Nie auf trockenen Boden streuen.
Anwendung nur bei Erziehungsformen, bei denen der Kronenansatz mindestens 50 cm von der Bodenoberfläche entfernt ist.

Johannisbeeren:
20-60 kg/ha (= 2-6 g/m2)
Anwendung im Frühling, vor Austrieb der Johannisbeersträucher, bei Vegetationsbeginn der Hauptunkräuter.
Wartefrist: 3 Wochen

Ziergehölze (ausserhalb Forst) und forstliche Pflanzgärten:
2-6 g/m2
Anwendung im Frühling. Nicht unter Glas oder Plastik anwenden.
Dosierung auf leichten Böden um 25 % reduzieren.
Im Wurzelbereich von Kirschlorbeer und Zierkirschen nicht einsetzen.


Wirkungsweise:

Dichlobenil wird hauptsächlich über die Wurzeln der Unkräuter aufgenommen. Deshalb muss der Wirkstoff in die Wurzelzone der Unkräuter gelangen. Die beste Wirkung wird erreicht, wenn das Granulat vor einem Regen ausgestreut wird oder wenn nach der Anwendung die behandelte Fläche befeuchtet wird.

Der Wirkstoff Dichlobenil wird über die Wurzeln von wachsenden Unkräutern aufgenommen und mit dem Saftstrom in den Pflanzen verteilt, wo er die Zellulose-Synthese hemmt. Das Produkt ist auf jungen, wachsenden Pflanzengeweben besonders aktiv. Die Unkräuter stellen das Wachstum ein und sterben ab. Da der Wirkstoff wenig wasserlöslich ist, dringt er nicht tief in den Boden ein.


Wirkungsspektrum:

Einjährige Ungräser: Ausfallgetreide, Ackerfuchsschwanz, Flughafer, Hirsen, Rispengras und Windhalm.

Ausdauernde Ungräser: Raygras und Quecke (Schnürgras).

Einjährige Unkräuter: Amarant, Bingelkraut, Ehrenpreis, Erdrauch, Franzosenkraut, Hederich, Hellerkraut, Hirtentäschelkraut, Hohlzahn, Hundspetersilie, Kamille, Klebern (Labkraut), Knöterich, Kreuzkraut, Melde (Gänsefuss), Nachtschatten, Ausfallraps, Senf, Stiefmütterchen, Taubnessel, Vergissmeinnicht, Vogelmiere (Hühnerdarm) und Windenknöterich.

Ausdauernde Unkräuter: Blacke, Brennessel, Hahnenfuss, Kratzdistel und Weidenröschen.


Wichtige Hinweise:

Verwehung oder Abwaschung des Granulates vermeiden.

Einschränkungen gemäss Stoffverordnung (kein Einsatz auf Dächern und Terrassen, Lagerplätzen, privaten Strassen, Wegen und Parkplätzen).