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Kombiniertes Nachauflaufherbizid gegen einjährige Unkräuter und Ungräser in Zucker- und Futterrüben sowie Randen 

Wirkstoffe / Gehalt:
10,1 % Ethofumesat (100 g/lt), 8,1 % Phenmedipham (80,2 g/lt), Isophoron

Formulierung:
Emulsionskonzentrat (EC)

Verpackung:
5 lt
Karton 4 x 5 lt


Anwendung:

Rüben:

Die Unkräuter sind im frühen Jugendstadium am empfindlichsten. Sie sollten zum Zeitpunkt der Spritzung nicht mehr als 2 bis 4 Laubblätter ausgebildet haben.
Nur gesunde und keine geschwächten Kulturen behandeln. Einsatzmöglichkeiten in Mineral- und Moorböden.

1. Splitbehandlung
1,5-2 lt/ha Beta Star
+ 0,6-1 lt/ha Metamitron 700 S

2. Splitbehandlung, nach ca. 10 Tagen:
2 lt/ha Beta Star
+ 1 lt/ha Metamitron 700 S
+ 0,5 lt/ha Herbizidöl (Vegoil)

3. Splitbehandlung, sofern notwendig:
2-3 lt/ha Beta Star
+ 1-2 lt/ha Metamitron 700 S
+ 0,5-1 lt/ha Herbizidöl

Sofern nur zwei Behandlungen gemacht werden, kann die Dosierung pro Behandlung erhöht werden. Zusatz von Herbizidöl nur ab dem 4-Blatt-Stadium der Rüben und nur bei gutem Rübenzustand.
Anstelle von Metamitron kann ab dem 2-Blatt-Stadium der Rüben auch Chloridazon 65 eingesetzt werden (1-2 kg pro Applikation).

Korrekturbehandlung ab 8-Blatt-Stadium der Rüben, auch gegen Disteln und Winden:
3-4 lt/ha Beta Star
+ 1 lt/ha Metamitron 700 S
+ 1,2 lt/ha Clio 100 (nur Teilflächenbehandlung erlaubt)
+ 1 lt/ha Herbizidöl

Diese Korrekturbehandlung nur bei Temperaturen unter 25° durchführen.

Spätverunkrautung auf Moorböden:
6 lt/ha Beta Star. Nach dem Vereinzeln, ab 4-Blatt-Stadium der Rüben bis kurz vor dem Schliessen der Reihen, sobald Unkräuter und Hirsen erneut im Keim- bis 2-Blatt-Stadium sind.

Randen:
Total 4-6 lt/ha Beta Star in Splitanwendung. Behandlungen im Abstand von 8-12 Tagen.


Wichtig:


Bei Temperaturen über 20° C Dosierung der Herbizide und des Herbizidöls um 30 % reduzieren.
Nie überdosieren.
Junge Kulturen nicht sofort nach starken Niederschlägen oder nach Frost behandeln.
Abtrift und Behandlung anderer Kulturen vermeiden.


Wirkungsweise:

Phenmedipham wirkt als Kontaktmittel. Der Wirkstoff wird nur von den Blättern der Unkräuter aufgenommen und blockiert in den empfindlichen Pflanzen die Photosynthese. Die Wirksamkeit ist von der Lichtintensität und der Temperatur abhängig. Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigen die Anfangswirkung.

Ethofumesat wirkt überwiegend als Bodenherbizid, wird aber auch durch die Blätter der Unkräuter aufgenommen. Die Wirkstoffaufnahme geschieht überwiegend durch die Wurzel oder den Keimling und induziert dort eine Unterbrechung der Zellteilung. Für eine gute Wirkung ist eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit notwendig.

Je nach Witterung nach der Spritzung tritt die Wirkung innerhalb von 4 bis 8 Tagen ein. Wärme beschleunigt, kühle Witterung verzögert die Wirkung.


Wirkungsspektrum:

Einjährige Unkräuter: Amarant, Bingelkraut, Ehrenpreis, Erdrauch, Franzosenkraut, Hederich, Hellerkraut, Hirtentäschelkraut, Hohlzahn, Klebern (Labkraut), Knöterich, Kreuzkraut, Melde (Gänsefuss), Nachtschatten, Ausfallraps, Senf, Stiefmütterchen, Taubnessel, Vergissmeinnicht, Vogelmiere (Hühnerdarm), Windenknöterich. Mässige Wirkung auf Hundspetersilie und Kamille.

Einjährige Ungräser: Ackerfuchsschwanz, Flughafer, Hirsen, Rispengras und Windhalm. Mässige Wirkung auf Ausfallgetreide.


Mischbarkeit:

Beta Star ist mischbar mit Metamitron 700 S und Chloridazon 65.


Wichtige Hinweise:

Fischgift.

Herstellung der Spritzbrühe: Präparat zuerst in halb mit Wasser gefüllten Spritztank geben und danach mit Wasser auffüllen.